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Publikationen

Bücher [1]

Systemisches Demografiemanagement

Systemisches DemografiemanagementUnter welchen Bedingungen gelingt gesundes und motiviertes Arbeiten über eine verlängerte Lebensarbeitszeit hinweg? Wie kann konstruktiv mit demografischen Konfliktfeldern im Betrieb umgegangen werden? Diesen und anderen Fragen widmen sich die Autoren auf der Basis wissenschaftlicher Forschung und systemischer Beratungspraxis. Dem Leser verspricht das Buch eine Landkarte der Herausforderungen des demografischen Wandels zur Handlungsreflexion, aber auch Lösungsvorschläge für die betriebliche Praxis und Impulse für die Gestaltung der eigenen Berufsbiografie.


Schweitzer, J. & Bossmann, U. (2013). Systemisches Demografiemanagement. Wie kommt Neues zum Älterwerden ins Unternehmen? Springer VS: Wiesbaden.

Artikel & Buchkapitel [2]

Konfliktsituationen im Coaching

Der Artikel beschreibt nützliche Beratungspraktiken im Einzel-Coaching für typische innerbetriebliche Konfliktsituationen. Unser Verstehensansatz basiert auf der Unterscheidung zwischen unterschiedlich „toxischen“ Konfliktlagen (Widerspruch, Konflikt, Dilemma, „double bind“), zwischenlösbaren und unlösbaren Schwierigkeiten (Probleme und Restriktionen) sowie zwischen problemverschärfenden Problemlösungsversuchen (Personalisieren, Polarisieren, Weiterschieben). Wichtig für erfolgreiches Coaching innerbetrieblicher Konfliktsituationen ist die hinreichende Bereitschaft des Betriebs zu einer Balancierung seiner Erfolgsvariablen (z. B. Unternehmensgewinn und Mitarbeitergesundheit) und zur Offenheit gegenüber reflexiv gefundenen Beratungslösungen. Ähnlich wichtig ist eine ideologiekritisch-reflexive, die eigene „Angst des Beraters beim Beraten“ anerkennende und überwindende Beraterhaltung, die wiederum dem Coachee hilft, eine zwischen Kooperation und Widerstand angemessen balancierte eigene Haltung zur betrieblichen Konfliktsituation einzunehmen und umzusetzen.

Schweitzer, J., Bossmann, U., Zwack, J. & Hunger-Schoppe, C. (2016). Konfliktsituationen im Coaching. Psychotherapeut: 61, (2), 110-117. DOI: 10.1007/s00278-016-0082-7

Organizational stress and dilemma management in mid-level industrial executives: An exploratory study.

The aim of our study is to identify dilemmas experienced by mid-level managers throughout their daily business as well as their resilience strategies to deal with those dilemmas. Based on this information it is planned to develop a dilemma-focused resilience training. The article summarizes analysis of 18 semi-structured interviews that were conducted with mid-level managers from two medium-sized enterprises in Germany. Content analysis revealed 48 categories. We identified organizational dilemmas, aggravating and alleviating factors, and health-promoting strategies to deal with dilemmas. The importance of a constructive way to deal with dilemmas and implications for the aspired resilience training are discussed.

Bossmann, U., Ditzen, B. & Schweitzer, J. (2016). Organizational stress and dilemma management in mid-level industrial executives: An exploratory study. Mental Health & Prevention, doi:10.1016/j.mhp.2016.02.001.

Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit als überraschend aktuelle betriebliche Gesundheitsthemen im demografischen Wandel

Der Artikel stellt empirische Konzepte zur betrieblichen Gesundheitsforschung vor, deren Gehalte überraschend stark den drei Forderungen der französischen Revolution ähneln. Daraus werden nützliche Interviewfragen für Coaches und Organisationsberater abgeleitet.

Schweitzer, J. & Bossmann, U. (2014). Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit als überraschend aktuelle betriebliche Gesundheitsthemen im demografischen Wandel. systeme, 28, (1), 5-26.

Navigieren im Dilemma: Von widersprüchlichen Anforderungen und paradoxen Aufträgen

Wie sieht die richtige Entscheidung aus? Und wie die falsche? Ach, wenn es die richtige oder die falsche nur gäbe! Oft gibt es aber nur Lösungen, die zu geschätzten 80 Prozent gut sind – wenn nicht weniger. Und manch eine Führungskraft kann machen, was sie will, die Anforderungen, die an sie gestellt werden, snd nicht zu erfüllen. Sie leidet – und mit ihr die Mitarbeiter, denen sie wirklich nichts Böses wollte. Besonders auf der mittleren Führungsebene wird ein Kampf mit Dilemmata geführt. Kann man lernen, ihn erfolgreich zu bestehen? Und vor allem, was können Berater und Therapeuten tun, um ihre Klienten im Umgang mit Dilemmata zu unterstützen?

Bossmann, U., Zwack, J. & Schweitzer, J. (2014). Navigieren im Dilemma: Von widersprüchlichen Anforderungen und paradoxen Aufträgen. Zeitschrift für Psychotherapie und Seelsorge, Heft 4.

Weniger Psycho-Stress im selben Arbeits-Stress: Kann das gehen?

Immer häufiger erhält man auf die freundliche Frage nach dem Befinden des Gegenübers Antworten nach dem Motto „Gut, aber es ist (ein bisschen) stressig gerade.“ Damit kann wahlweise der Termindruck gemeint sein, der nervende Kollege oder Vorgesetzte, aber auch das Gefühl der Erschöpfung oder des Gereiztseins. Ausgehend von der praktisch bedeutsamen Unterscheidung von Stressoren und individuellen Stressreaktionen wird beleuchtet, was im Umgang mit den Stressoren und Rahmenbedingungen hilft, was Mitarbeiter im Betriebsstress tun können und welche hilfreichen Fragen Arbeitsmediziner oder Betriebsärzte ihnen stellen können.

Bossmann, U., Schweitzer, J. & Ditzen, B. (2015). Weniger Psycho-Stress im selben Arbeits-Stress: Kann das gehen? Österreichisches Forum für Arbeitsmedizin, 01, 25-30.

Navigieren im Dilemma – Landkarten für die gesunde (Selbst-) Führung

Das Durchleben und -leiden berufsbezogener Dilemmata gehört zum Alltag vieler Führungskräfte. Unvorbereitet mündet die Konfrontation mit ihnen häufig in Zynismus, Schuldgefühle, Lähmung oder Frustration. Mit dilemmatischen Situationen zu rechnen, sich mit der Struktur von Dilemmata zu beschäftigen und Navigationsstrategien zu entwickeln, kann helfen, auch in dilemmatischen Situationen das Gefühl von Handlungsfähigkeit und Selbstwirksamkeit aufrechtzuerhalten. Solche Navigationsstrategien werden anhand von Erfahrungen aus individuellen Führungskräfte-Coachings und aus einem Praxisforschungsprojekt der Autoren mit Gruppen mittlerer Führungskräften in zwei Produktionsbetrieben beschrieben.

Zwack, J., Bossmann, U. & Schweitzer, J. (in Druck). Navigieren im Dilemma – Landkarten für die gesunde (Selbst-) Führung. In: M. Hänsel & K. Kaz (Hrsg.). Corporate Social Responsibility und gesunde Führung. Springer Gabler Verlag.

Demografischer Wandel: Eine kurze Einführung in eine populäre Diagnose

Was versteckt sich hinter dem Begriff „demografischer Wandel“? Was bedeutet das für die Entwicklung des Arbeitsmarktes und was wird bzw. was kann überhaupt getan werden?

Eck, A. & Bossmann, U. (2013). Demografischer Wandel: Eine kurze Einführung in eine populäre Prognose. In: J. Schweitzer & U. Bossmann (Hrsg.) Systemisches Demografiemanagement. Wie kommt Neues zum Älterwerden ins Unternehmen? Springer VS: Wiesbaden.

Wen muss das interessieren? Die Relevanz des demografischen Wandels für Mitarbeiter, Führungskräfte und Organisationen

Organisationen übernehmen als autopoietische Systeme die Problembeschreibungen der Demografen nicht „eins zu eins“. Vielmehr entsprechen ihre Problem- und Lösungsbeschreibungen ihrer organisationalen Eigenlogik. Im Kapitel werden Probleme und Schwierigkeiten, die sich aus der Prognose zur Bevölkerungsentwicklung ergeben beschrieben und gängige Lösungsansätze skizziert. Vor allem werfen wir aber auch einen zweiten Blick auf das Thema und bieten Erklärungen dafür an, wieso es zum demografischen Wandel einen Unterschied zwischen öffentlicher Debatte und betrieblicher Praxis zu geben scheint.

Eck, A.; Zwack, M. & Bossmann, U. (2013). Wen muss das interessieren? Die Relevanz des demografischen Wandels für Mitarbeiter, Führungskräfte und Organisationen. In: J. Schweitzer & U. Bossmann (Hrsg.) Systemisches Demografiemanagement. Wie kommt Neues zum Älterwerden ins Unternehmen? Springer VS: Wiesbaden.

Können und Dürfen: Zur Leistungsfähigkeit jüngerer und älterer Mitarbeiter

In der Beschäftigung mit dem demografischen Wandel und der Auseinandersetzung mit alternden Belegschaften stellt sich fast zwangsläufig die Frage, wie es um die Leistungsfähigkeit Älterer bestellt ist. Das Kapitel will ein realistischeres Bild der Leistungs- und Arbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmer fördern und überführt dies in Schlussfolgerungen für die betriebliche Praxis.

Bossmann, U.; Schweitzer, J. & Schenck, K. (2013). Können und Dürfen: Zur Leistungsfähigkeit jüngerer und älterer Mitarbeiter. In: J. Schweitzer & U. Bossmann (Hrsg.) Systemisches Demografiemanagement. Wie kommt Neues zum Älterwerden ins Unternehmen? Springer VS: Wiesbaden.

Wollen und Sollen: Interessen, Motive, Werte und Bedürfnisse jüngerer und älterer Mitarbeiter

Beschäftigte sind grundsätzlich umso leistungsbereiter, je eher sie während ihrer Tätigkeit persönlich bedeutsame Bedürfnisse, Interessen und Werte verfolgen können. Dies gilt für Jüngere wie Ältere. Aber wollen jüngere und ältere Mitarbeiter eigentlich dasselbe oder etwas ganz anderes? Das Kapitel bietet Führungskräften und Organisationen die Möglichkeit zur Selbstreflexion und Ideen, wie der langfristige Verbleib von Mitarbeitern im Betrieb wahrscheinlicher wird.

Bossmann, U. & Eck, A. (2013). Wollen und Sollen: Interessen, Motive, Werte und Bedürfnisse jüngerer und älterer Mitarbeiter. In: J. Schweitzer & U. Bossmann (Hrsg.) Systemisches Demografiemanagement. Wie kommt Neues zum Älterwerden ins Unternehmen? Springer VS: Wiesbaden.

Betriebliche Demografieprojekte: Was zum Gelingen erforderlich ist

Immer mehr Unternehmen stellen fest: „So wie es ist, kann es nicht bleiben. Wir müssen ‚demografiefest‘ werden.“. Ist Demografie als Handlungsfeld ausgewählt, taucht sehr schnell die Frage auf, wer sich des Themas annimmt und wie es vorangebracht werden soll. Welche Gedanken die Begleitung von Demografieprojekten leiten können, was bei der Planung und Durchführung beachtet werden sollte und welche Widersprüche im Projektverlauf zu bewältigen sind, beschreibt dieses Kapitel.

Schenck, K.; Brückner, J. & Bossmann, U. (2013). Betriebliche Demografieprojekte: Was zum Gelingen erforderlich ist. In: J. Schweitzer & U. Bossmann (Hrsg.) Systemisches Demografiemanagement. Wie kommt Neues zum Älterwerden ins Unternehmen? Springer VS: Wiesbaden.